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mein leben mit der kunst

Ich war 20, als ich beschloss, mein Leben der Kunst zu widmen. Ich hatte keine wirkliche Ahnung, was dies in der Konsequenz bedeuten würde, doch ich wusste in seltsamer Klarheit, dass ich mich nicht für einen Beruf entschied, sondern für eine Lebensweise. Eine Nonne oder ein Mönch, die sich mit Gott vermählen, gehen in dieser Verbindung durch Höhen und Tiefen.weiterlesenmein leben mit der kunst

leere

Das oft geneidete Künstlerparadies. Gestern fragte mich ein Mensch, wie ich mit meiner Leere umgehe. Ich schrieb hier bereits, dass die Leere immer wieder Teil meines Lebens ist. Ich wage zu behaupten, eines jeden Lebens eines jeden Menschen, wenn da nicht Konsum und Hyperaktivität wären.  Oder einfach das, was wir gemeinhin den ganz normalen Alltag nennen. Leere. Wie geil, nurweiterlesenleere

resilienz

Ich habe mich wieder gefangen.Es hat gedauert, doch das kenne ich von mir.Ich bin kein Stehaufmännchen, das sofort wieder auf seine Füsse springt.Trotzdem stehe ich immer wieder auf. Aber der Boden hatte dann genug Zeit, mir seine Struktur ins Gesicht zu quetschen. Ich spucke die Erde aus, spüle den Mund, klopfe den Staub von meiner Seele und richte mich auf. So binweiterlesenresilienz

zweiseitig

Die Sache und ihr Gegenteil. Ich glaube nicht an Einseitigkeit.In keiner Form. Es braucht immer die Sache und ihr Gegenteil, um ein Gleichgewicht zu schaffen. Das klingt einfach, offensichtlich, banal. Und doch ist es eine der schwierigsten Baustellen für Menschen. Wenn ich mit Menschen arbeite, dann schaue ich, worauf sie Gewicht geben. Oder wo ihre Gewöhnung ist. Oder wie sie spontan reagieren.Dasweiterlesenzweiseitig

blog

Teilnehmerstimmen

Lydia

Intuitiv, instinktiv, impulsiv, fordernd, bis an die äußerste Grenze gehen und dabei in die tiefsten Tiefen tauchen, voll und ganz, so würde ich dein Tun beschreiben.

Na, wenn da nichts in Gang gesetzt wird, dann bringt wohl alles andere auch nichts. Wer in deine Kurse kommt, ist schon mitten drin im Prozess, den du dann sichtbar machst.

Danke für dein Wirken.

Marianne

phoenix 1 läuft bereits und mein Weg in die Freiheit zeigt sich immer mehr und mehr… eine unendliche Freiheit, die gestaltet werden möchte und mittendrin ich, die sie nun endlich gestalten will!

Danke, dass du dieses Angebot machst und ich dabei sein darf.

Es ist ein Angebot, dass ich so noch nicht angetroffen habe im früheren Leben – diese Kombination von Körperarbeit, Theaterarbeit und künstlerischer Ausdruck – diese Kombination von genauem Gesehenwerden und genau Hinschauen – diese Klarheit – diese Forderung und gleichzeitig dieses Gehaltensein. Eine Möglichkeit, sich wirklich aufzumachen, um sich leben zu trauen.

Sylvia

„Hör auf, immer so nett und lieb zu sein!
Hör endlich damit auf, dich so klein zu machen!“

Das waren die Worte, die sie mir entgegen schleuderte.
Mirjana. In unserer gemeinsamen Arbeit während ihres Folgekurses.
Weil sie etwas in mir gesehen und gespürt hatte, das ich vor langer Zeit weg geschlossen hatte.
Und sie wusste, dass sie mich nur über meine Wut dazu bringen würde, diese Tür wieder zu öffnen.

Sie provozierte mich.
Ich fühlte mich in die Enge getrieben.
Und ich stellte mich.
Zu groß war meine Sehnsucht.
Größer als mein Schmerz und meine Angst.

Ich ging durch meine Wut.
Erlebte welche Urgewalt, welche Kraft in meiner Wut steckt.
Wenn ich sie denn zulasse.
Wenn ich sie nutze.

Und auf einmal war sie da.
Die Amazone in mir.
Die stolze Frau.
Pure Weiblichkeit.
Wild und entschlossen.
Voller HIngabe.

Als ob sie mit voller Wucht ihre Grabkammer von innen aufgetreten hätte.

Sie ist wieder zum Leben erwacht.
Die Kriegerin in mir.
Das Vollweib.

Ich liebe sie jetzt schon und bin sehr gespannt was wir auf unserer nun gemeinsamen Reise noch alles erleben werden.

Katja

Auf der Suche nach dem Mehr wurde mir Mirjana Petricevic auf den News Feed gespült.

Hingeguckt und reingelesen: präzise, kreativ, blitzgescheit
Like!Like!Like!
Gebucht: Basiskurs im Kloster Schöntal

Wunsch: Selbstausdruck
Erwartung: diffus
Erfahrung: ungewöhnlich, lebendig, intensiv, wahrhaftig

Ich hatte zu tun. Mit mir. Und dem Raum hinter dem Raum, einer beeindruckenden Erfahrung, die nur möglich war, weil sich Mirjana in ihrer Liebe zu den Menschen ganz schenkt und damit Sicherheit gibt beim Experimentieren, Grenzen ausloten und überschreiten. Wer sich darauf einlassen kann, übt Problemsensitivität, Flexibilität, Ideenflüssigkeit und Originalität – alles Bestandteile lebendiger Kreativität, die ihren Ausdruck in Kunst finden kann, aber vorallem im Fühlen und sich Öffnen für Möglichkeiten, die das Leben uns bietet.

Fazit: Tun, alltäglich, dringlich!

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