basiskurs

Seit 25 Jahren arbeite ich mit der menschlichen Stimme und ihrem Ausdruck.
Seit 25 Jahren zieht sich diese Arbeit wie ein roter Faden durch mein Leben.
Unsere Stimme ist nicht nur dann existent, wenn sie hörbar wird, sondern auch dann, wenn sie in ihrer Verstummung schlummert.

Oftmals verstummen wir Menschen.

Aus Angst.
Unsicherheit.
Scham.

Verstummung bedeutet allerdings nicht, nichts zu sagen zu haben.
Es bedeutet lediglich, den Weg in sich nicht zu finden, um das Innere nach Aussen gelangen zu lassen.

Und Verstummung bedeutet auch nicht, dass der Mensch gar nicht mehr redet. Wie oft plappern wir anstatt uns wahrlich auszudrücken? Der Lärm unserer Worthülsen ist ebenso eine Form der Verstummung wie die Unmöglichkeit, die eigene Stimme zu erheben.

Wir Menschen müssen den spielerischen Umgang mit uns selbst erst wieder lernen.
Manchmal ist dies ein schmerzhafter Prozess, denn unsere Spielfreude wird uns schon in früher Kindheit ausgetrieben. Sie führt ja zu nichts, denken unsere Gesellschaft und unser Wertesystem.

Doch dieser Schmerz ist etwas Positives, er zeigt uns, dass wir am Leben sind.
Er zeigt uns auch, wie sehr wir uns selbst in unserem kreativen Ausdruck vermissen.

Wir alle wollen Schöpfer unseres Daseins sein.

Als kreativ arbeitender Mensch darf ich keine moralische Rüstung anlegen. Sobald ich beginne, in ein Wertesystem mit Gut-und-Schlecht oder mit Akzeptabel-und-Unvertretbar einzusteigen, kann ich meine Kreativität beerdigen.

Ich muss immer bereit sein, über meinen Schatten zu springen und die Welt hinter meinen Grenzen zu erkundschaften. Denn DAS ist der Kern meiner Arbeit. Der Kern wohlgemerkt, der Samen. Daraus wächst dann das Werk. Im Werk findet der Kern seinen Ausdruck.

Manchmal weiss ich vorab nicht, was das Werk sein wird. Woher auch? Man sieht nicht jedem Samen an, welche Pflanze in ihm wohnt. Doch damit es eine Pflanze geben kann, muss es einen Samen geben. Ohne Samen keine Pflanze. Ohne Kern kein Werk.

Das ist die Quintessenz dessen, was ich mit Menschen mache.
Das ist die Quintessenz meiner Kurse.
Wir legen die Rüstung ab und erkunden.
Wir begeben uns auf Schatzsuche.
Wir suchen den Kern.

Und das Wunderbare daran ist:
wir werden immer fündig.

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Inhalt:

Aufrichtung – Atem
Körper – Bewusstsein – Bewegung
Raum – Klang – Stimme
GesangRhythmus
Theatralisches Umsetzen von vorgegebenen Texten

Ich arbeite mit Abendeinheiten.
Ein Kurs mit mir beinhaltet ca. 24 Arbeitsstunden.
Dabei nutze ich die Müdigkeit, anstatt gegen sie zu arbeiten. Ich spiele mit unterschiedlichen Rhythmen zwischen Intensität und Entspannung, Langsamkeit und Schnelligkeit..

Meine Basiskurse sind eine reelle Auszeit vom Alltag. Sie finden an abgeschiedenen Seminarorten statt, damit wir ungestört in die Tiefe gehen können. 
Für das kulinarische Wohl ist mein Mann, unser privater Hauskoch Jean Louis Annaloro zuständig. Er kocht vegetarisch mit italienisch – französischen Touch. Teilen Sie mir bitte bei der Anmeldung auch eventuelle Nahrungsmittelunverträglichkeiten mit.

Ich lege in meiner Arbeit Wert auf bequeme Kleidung in dezenter Farbe, vorzugsweise schwarz. Lesen Sie dazu bitte zum besseren Verständnis hier meinen Text und bedenken Sie vorab, ob Sie das akzeptieren können.
Danke.

 



 

Teilnehmerstimmen

 

W EINEN
A tmen
N achdenken
D emut
E rleben
L ACHEN

Geschenke des Lebens von Dir durch Dich für uns…..

DANKE du Wunder-Weib!

(Elke)

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Intuitiv, instinktiv, impulsiv, fordernd, bis an die äußerste Grenze gehen und dabei in die tiefsten Tiefen tauchen, voll und ganz, so würde ich dein Tun beschreiben.

Na, wenn da nichts in Gang gesetzt wird, dann bringt wohl alles andere auch nichts. Wer in deine Kurse kommt, ist schon mitten drin im Prozess, den du dann sichtbar machst.

Danke für dein Wirken.

(Lydia)

 


 

Ich empfehle dir Mirjana, wenn du dir wirklich, WIRKLICH näher kommen willst, auf welcher Eben auch immer. Sie findet dich und holt dich genau dort ab, wo du stehst oder feststeckst, wo du dich ausdehnen oder tiefer gehen willst. Sie geht den Weg nicht für dich, sondern mit dir.

(Melanie)

 


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miRjana petRicevic, eine Frau mit Tiefgang und auch Leichtigkeit. Ich bin ihr gefolgt im Vertrauen und mit dem Willen, etwas in meinem Leben zu verändern. Dass es so mit einer Wucht gekommen ist, damit habe ich nicht gerechnet. Ich danke ihr sehr für ihre liebevolle und starke Begleitung und den Aufbruch, den sie uns vorlebt.

(Brigitte)

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Ich kam mit gefüllten Gepäck und ließ so manches vor Ort zurück. In meiner ganz persönlichen Kraft darf ich meinen Raum erfühlen und erfüllen. Jedes Mal aufs Neue. Ich weiß wo sie wohnt, die Kraft der Löwin, die ihre Stimme fand. Viel zu lange schwieg sie stumm. Fast schon verloren, schien sie unter all dem Ballast des Nichtgestattens. Des Überlegens und nochmaligen Grübelns, des Zögerns und Zauderns. 

Atemvoll durch den Schmerz hindurch. Ich zeigte mich unsicher und verletzlich. Ich lachte unbändig und frei.
Ihr saht die Indianerin, die in mir wohnt.
Das alles gelang mir mit euch, ihr einzigartigen Menschen. Durch euer Annehmen meiner Person und eure persönliche Hingabe und Verletzlichkeit, war es mir möglich, mich soweit zu öffnen.. Durch dich, du wertvolle Mirjana, die uns forderte und förderte. Das Geschenk wirkt nach und ich entpacke es weiter. Die Schleife ist geöffnet, das Papier einen Spalt weit geöffnet…
Danke Mirjana, Brigitte, Karin, Diana, Caterina, Elke, Benno, Inés, Doris und Anette.

(Uschy)

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Ich danke euch.
Ihr habt mir Ruhe geschenkt.
Freude gegeben.
Lachen, das ich lange nicht mehr so tief gespürt hab.
Tränen. Schreie. Die ich nie in mir glaubte.

Mein Feind ist … ja vielleicht kann ich es so formulieren,
zum Verhandlungspartner – zum Teil von mir geworden.
Versöhnt. Verwöhnt. Verstanden. 

Option. Ich habe plötzlich Optionen.
Unglaublich? Glaublich!

Ich bin genug.
So viel Freiheit.
So viel Raum.
Leichtigkeit, die mir aus frühen Tagen in Erinnerung war.

Ich danke euch.
Ich habe mich wiedergefunden.
Ich wusste nicht, dass ich mich verloren hatte.

Ihr besonderen Menschen.
Mirjana, du wunderbare Menschin.
Ich danke euch.

(Karin)

 


 

Basiskurs zum Lebendigsein

Die Eindrücke sind noch ganz frisch. In mir hat es nach Veränderung geschrien. Schrill. Und du hast diesen Schrei gehört, den Schmerz, der hinter dem Schrei steht. Du hast uns die Kraft und den Raum gegeben an unserer Stimme zu arbeiten, um uns selbst hören zu können und gehört zu werden.

Fiepsen war nicht erlaubt. Tränen hat der Schmerz gefordert. Danach war die Sicht klarer, wie nach dem Regen, der den Schmutz wegspült.
Du hast uns allen ein Geschenk gemacht mit deiner Präsenz.
Und jetzt? Ich wünsche mir, dass du meinen Aufbruch – unseren Aufbruch – weiterbegleitest.

Danke Dir!

(Géraldine)

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miRjana – magisch…
Wo soll ich anfangen…

DANKE für deine Konsequenz, dich für die Freiheit einzusetzen!
DANKE für deinen Mut, dich mit den vermeintlichen Schwächen auseinanderzusetzen.
DANKE für deinen Blick, der mehr sieht als die Hülle verrät.
DANKE für dein Wissen, deine Erfahrung, deine Spontanität, deine Kreativität, deine Verspieltheit, deine Wortkreationen und DANKE, dass du es bist, die uns alle zusammengeführt hat!

DANKE, dass diese Gruppe mir endlich den Mut gegeben hat, der mir seit Jahren fehlte – obwohl es einfach nur darum geht, ich zu sein und meinem Herzen zu folgen. Danke, dass ich bei dir meine Flügel zum ersten Mal richtig ausbreiten durfte!

(Melanie)

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Die Buntheit im Schwarz

Schwarz.
Die Farbe der Trauer.
Die Farbe der Trauer?
Warum nicht rot, gelb, blau, wie die Buntheit des Lebens?

Gerade habe ich gelernt, dass im alten Ägypten gelb die Trauerfarbe war. In Asien ist in vielen Ländern weiß, die Farbe der Trauer. Aber halt, das war nicht der Grund meiner Zeilen.

Eine Seminarausschreibung: „Bitte bequeme Kleidung in gedämpften Farben, am liebsten dunkel und schwarz, mitbringen!“ Eine ungewöhnliche, eine ungewohnte Ausschreibung.
Manche fragte sich vielleicht „warum?“. Oder es regte sich ein „ich will nicht!“.
Letztendlich akzeptierten es alle.

11 Menschen. 4 Tage. Schwarz gekleidet.

Es regte sich viel in der Zeit.
Es tönte.
Der Raum füllte sich mit Stimmen, mit Rhythmen, mit Worten, mit Liedern.
Es herrschte Stille und es wurde laut.
Es wurde herzlich gelacht und geweint.
Nichts davon hatte mit der Farbe unserer Kleidung zu tun und doch hatte alles damit zu tun.
Durch die Reduktion der Ablenkung wurde die Buntheit, die Vielfalt, das Strahlen der Einzelnen wunderbar deutlich. Eine bereichernde Erfahrung mit der Schlichtheit.

„Stimme und Sinne“ SEHR EMPFEHLENSWERT

(Marianne)

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Liebe Mirjana,
so habe ich das Zusammentreffen dieser Wundergruppe erlebt:

Begriffe und Themen wie Körper, Stimme, Nähe, Distanz, Schmerz, Lust, Freiheit und Grenzen, aber auch Stille und Reduktion, werden neu definiert auf eine unwiderstehliche, klare, direkte – ja revolutionäre Art und radikale Weise, wie sie nur einer großen Lehrerin zu eigen sein kann, die keine Lehrerin sein will.
Einfach großartig!

Danke.

(Catharina)