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FAQ

Fragen zum Online-Workshop „Wilde Weiber“

Zielgruppenfragen

Für wen ist der Kurs am besten geeignet? Gibt es bestimmte Voraussetzungen?
Der Kurs ist für Frauen, die sich bereits mit sich selbst auseinandergesetzt haben. Doch ich glaube eh nicht, dass komplett unbewusste Frauen sich zu mir verirren. Meine Arbeit ist nicht kompatibel mit einer reinen Konsumhaltung, doch auch solche Menschen finden nicht zu mir. Menschen, die nur Assistenz wollen und kein Risiko einzugehen bereit sind, auch selbst zu denken und zu handeln, werden mit mir unglücklich. Ich unterstütze jeden einzelnen, so gut ich kann, aber ich assistiere nicht. Es gehört zu meiner Grundhaltung, dem Menschen genügend Grösse zuzutrauen, um nicht von mir abhängig zu sein. Damit muss jeder Teilnehmer umgehen können. Und eben mit mir, da ich ja durch den Kurs leite. Ich bin, wie ich bin und werde mich nicht verbiegen, nur um viele Kunden zu ziehen.
Wie künstlerisch muss ich sein? Muss ich malen können?

Ich frage mich gerade, wie künstlerisch ich bin und woran ich dies messe? Oder ich denke daran, dass ich 30 Jahre lang so gerne malen wollte, es mich aber nicht getraut habe. Und als ich schlussendlich vor wenigen Jahren den Pinsel in die Hand nahm, konnte ich da malen?

Du brauchst keinerlei Vorkenntnisse, sondern in erster Linie Lust und Neugier. Es geht nicht um Ästhetik, sondern um Ausdruck.

Wird es in dem Kurs auch praktische Anleitungen zum Künstlerischen geben? Ich weiß, es wird sich aus dem Inneren entwickeln, aber oft helfen Impulse beim Umsetzen.

Ja, ich werde Impulse geben, ganz konkret. Ich habe alle meine Bildentstehungen gefilmt und Sprachaufnahmen dazu gemacht. Das heisst, ich erkläre, was ich mache, also auf der konkreten Ebene. Gleichzeitig spreche ich auch über den Entstehungsprozess, also die innere Ebene, oder die gestalterische Analyse.

In diesem Kurs finden sowohl Menschen Platz, die vielleicht noch nie gewagt haben, zu malen. Als auch « geübte » Maler, die sich dann die andere Impulsebene holen.

Ich achte beim Lehren immer darauf, das zu geben, was ich selbst beim Lernen gerne erfahren hätte.

Und es gibt die FB-Gruppe. Das bedeutet, wenn jemand eine zusätzliche Anleitung zu etwas braucht, dann werde ich dort einen zusätzlichen Film reinstellen.

Bei mir geht es immer darum, ins konkrete Umsetzen zu kommen. Also ein Werk zu erschaffen (was auch immer das ist, also ein Bild, ein Text, ein Objekt etc). Mit dieser konkreten Umsetzung können wir dann auch konkret arbeiten. Deshalb zeige ich meine Arbeiten und Arbeitsweise. So wird alles konkret und bleibt nicht auf einer psychologischen Ebene hängen.

Komm ich auch mit wenn ich keinerlei Erfahrung mit Onlinekursen habe und eher mäßige PC Kenntnisse?

Ja, solange du eine Webseite lesen kannst und auf ein Video klicken, reicht das schon an Vorkenntnissen.

Praktische Fragen

Wie ist es mit Copyright? Dürfen erarbeitete Sachen verkauft werden oder gibt es Grenzen?

Eure Werke sind eure Werke.
Mir geht es darum, Menschen in ihren Ausdruck und ihre Kreativität zu bringen. Ich fände es unpassend, dann Besitzansprüche auf eure Werke zu stellen.
Natürlich freue ich mich, wenn ihr beispielsweise meinen Kurs erwähnt, wenn er euch inspiriert hat. Meine Arbeit lebt davon, dass Menschen sie erleben und von ihr erzählen.
Worum ich jedoch bitte, ist, nicht einfach so die Zugangscodes zu meinem Kurs an Dritte weiterzugeben. Wie gehabt, meine Arbeit ist mein Broterwerb.

Kann ich die Lektionen offline schauen bzw. downloaden?

Der Kurs wird auf einer extra dafür installierten Webseite stattfinden. Die Videos werden auf Vimeo hochgeladen. Von dort können sie auch auf den Computer geladen werden, wenn dies jemand möchte.

Brauche ich ein Headset?

Nein, ich besitze selbst keines.

Brauche ich einen PC oder reicht mein Handy?

Es ist mir gleich, wie du die Module anschaust. Ich selbst ziehe ein Tablett vor oder eben den Computer, weil dann der Bildschirm grösser ist, doch das ist eine reine Frage des Komforts. Handy geht genauso gut.

Was muss mein PC können?

Webseiten öffnen und Videos abspielen. Das kriegt er schon hin, bestimmt.

Welche Materialien brauche ich?

Ich werde eine Liste zur Ausschreibung geben.

Doch gleich vorab, der Kurs ist auch mit reduzierten Mitteln machbar. Dann wird der Stil im Ausdruck eben minimalistisch. Wir werden das generell auch einmal in einem Modul ausprobieren.

Material sollte nie eine Hinderung sein, im Sinne von „ich kann erst beginnen, wenn ich dieses oder jenes habe“.

In einem Modul arbeiten wir mit Modelliermasse. Wenn jemand keine kaufen möchte, so kann Salzteig gemacht werden.
In einem anderen Modul arbeiten wir mit Stoff. Ich habe ausschliesslich alte Kleider von mir benutzt.

Was ich sagen möchte:
Natürlich bereitet es Freude, neue Materie auszuprobieren. Und ja, ich werde verschiedene Materialien vorstellen und auch mit ihnen arbeiten.
Ich bin aber auch ein grosser Anhänger von „Not macht erfinderisch“. Und auch davon, sich zuhause umzuschauen und zu überlegen, welche Objekte anders nutzbar wären.

Nicht vergessen, es geht auch darum, den Geist zu weiten und neue Sichtweisen zu lernen.

 

Gibt es Unterlagen zum Ausdrucken?

Jedes Modul ist aus Videos und Texten und Bildern zusammengesetzt. Natürlich kann all dies bei Wunsch auch ausgedruckt werden.

Inhaltsfragen

Was ist das Ziel von diesem Kurs? Geht es da nur ums Malen oder um mehr?

Mein Ziel dieses Kurses ist, einen Raum der bewussten Weiblichkeit zu erschaffen. Ich glaube, dass wir in einer Zeit leben, in dem Frauen ihr Selbstverständnis neu definieren müssen.
Unsere Welt wandelt sich, das Patriarchat ist in seinen Grundfesten erschüttert und Frauen brechen immer mehr aus den traditionellen Rollenbildern aus.

Ich glaube an die Kraft und an das Wissen des Weibes.
Wenn die teilnehmenden Frauen am Ende des Kurses ihr Frausein in einem neuen, erweiterten, liebevollen Licht sehen, dann bin ich zufrieden.
Wenn sie noch dazu wagen, sich offen als Frau zu zeigen, mit all ihrer Stärke, Zartheit, ihrem Humor, dann bin ich glücklich.
Wenn sie schlussendlich auch noch ihr Frausein durch ihren künstlerischen Ausdruck zelebrieren, dann ist der Kurs für mich ein Erfolg.

Wer einen Malkurs erwartet, der wird hier keine Freude haben. Meine Arbeit ist immer am Menschsein orientiert, gräbt in der Tiefe unseres Daseins und unserer Beziehungen zur Welt. Das künstlerische Schaffen, das dadurch entsteht, ist der Ausdruck am Ende eines Prozesses oder Mittel auf dem Weg eines Prozesses.

Deswegen ist es auch nicht wichtig, ob jemand bereits künstlerisch arbeitet oder nicht. Es geht nicht um Resultate und Ästhetik, es geht um Zeugnisse, die wir ablegen über Empfindungen und Erlebnisse.

Ist der Kurs mehr künstlerisch oder therapeutisch?

Ich kann hier keine Therapie anbieten, doch ich bin davon überzeugt, dass jeder künstlerische Ausdruck therapeutisch wirken kann.
Mein Ziel ist ein bewusstes Arbeiten mit unserem Unbewussten und dem daraus entstehenden Ausdruck.
Ich definiere allerdings alle meine Arbeiten so. Das ist meine ganz persönliche Annäherung an Körper, Stimme, Theater, Schrift, Gestaltung.
Ich lege viel Wert auf den Schritt der Umsetzung. Solange wir etwas nur in uns tragen und daran herumkauen, hat es noch nicht den Schritt in die Form geschafft. Der künstlerische Ausdruck ist der Schritt, die Innenschau aus uns herauszuholen und ihm eine Form zu geben. Das wiederum ermöglicht uns einen Aussenblick. Sowohl auf unser Inneres als auch auf unser Werk.

Das Werk, geboren aus unserem Inneren, liegt jetzt mit einem Eigenleben vor uns und will entdeckt und bearbeitet werden.
Ich vergleiche kreatives Arbeiten gerne mit der Geburt, nur eben gebären wir kein Kind, sondern ein Werk.
Der Prozess aber ist tatsächlich ähnlich und läuft im Körper durch vergleichbare Etappen.

Das Werk ist wichtig, um immer wieder den Abstand zu finden und nicht in sich selbst zu versauern.

Zeigst du uns Techniken per Video?

Ich filme meinen Arbeitsprozess. Es ist mir wichtig, das, was ich selbst tue, nahbar zu machen. Ich werde euch also alle meine Tipps geben, die mir in den Sinn kommen.
Ich bin allerdings kein Techniker, d.h. ich kann euch das Experimentieren lehren, jedoch keine Zeichenstunde oder Farbenlehre machen. Das liegt ausserhalb meiner Kompetenzen.

Hast du Literaturtipps?

Ja, ich werde alle meine Inspirationsquellen mit euch teilen, denn auch das ist Bestandteil meiner Arbeit: was ist Inspiration? Wie hole ich sie mir? Und wie setze ich sie um?

Strukturfragen

Kann ich mir die Lektionen auch nachträglich anschauen, wenn ich mal verhindert bin?

Klar, die Lektionen sind online. Sie sind alle passwortgeschützt, können aber jederzeit abgerufen werden.

Ist der Kurs live? Gibt es eine Interaktion zwischen dir und den Teilnehmern?

Sowohl als auch. Ich stelle die Module auf eine dafür geschaffene Webseite. Dieser Teil ist also nicht live.
Jedoch werde ich innerhalb der FB- Gruppe in steter Interaktion sein. Ich werde dort auch Live-Videos drehen, die sich am Gruppenprozess orientieren.
Wenn ich es für sinnvoll und notwendig halte, werde ich durchaus Inspirationen aus der Gruppe mit in folgende Module einbauen.

Wieviel Zeit sollte ich täglich oder wöchentlich investieren?

Es gibt kein „sollte“ und kein „investieren“.
Ich finde es sinnvoll, im Arbeitsprozess mit sich selbst, immer wieder etwas zu materialisieren, um es ausserhalb von uns abzulegen. Ich habe in meinem Prozess auch beispielsweise Steine und Muscheln gesammelt, oder Baumrinde und Äste. Das lief nebenher beim Spazierengehen.
Dann wiederum habe ich Stunden geschrieben oder gemalt oder modelliert.
Manche Projekte brauchen etwas Zeit, doch es geht nicht um tägliche Pflichterfüllung. Es geht darum, sich immer mal wieder eine Stunde zu widmen, und zwar nicht um zu arbeiten, sondern um sich mit der eigenen Weiblichkeit zu befassen.

Was passiert zwischen den Modulen?

Jedes Modul ist ein Anstoss mit künstlerischer Umsetzung. Sowas braucht Zeit. Ich habe für manche Module Wochen gebraucht, da das Thema Zeit zum Gären brauchte. Andere Module gingen ruckzuck in die Umsetzung und blieben trotzdem lebendig in mir, wochenlang.

Ich möchte wirklich auf diese spezielle Art des Arbeitens hinweisen, da wir in unserer Gesellschaft auf Leistung und Resultat getrimmt werden. Dieser Kurs funktioniert andersherum.
Vielleicht stocken wir oder wir brauchen weit mehr Gärzeit, um an den Punkt zu kommen, dass etwas aus uns drängt. Dann ist dies in Ordnung. Vielleicht brauchen wir einen zusätzlichen Impuls, damit der Damm bricht. Dann holt ihn euch, ich bin jederzeit in der Gruppe erreichbar. Vielleicht kommt dieser Impuls auch von einem anderen Gruppenmitglied.

Kreative Prozesse sind nicht vergleichbar mit mathematischen Formeln. Wir müssen die Dunkelheit und Leere lernen und lieben lernen. Immer im Vertrauen, dass die Geburt stattfinden wird.

Kann ich den Kurs in meinen Alltag integrieren?

Schwanger gehen, das ist mein Ansatz.
Schwanger gehen mit einem Thema, mit einem Gefühl, mit einem Denkansatz.
Oder auch mit einer konkreten Aufgabe.
Ich lebe so, tagtäglich, also ja, ich integriere dies in meinen Alltag.
Das Grundthema dieses Kurses ist unsere Weiblichkeit. Ich hoffe doch, dass wir diese in unseren Alltag integrieren können. Oder wenn nicht, dann möge dieser Kurs dabei Hilfestellung sein.

Ist der Onlinekurs zeitlich beschränkt oder „life time access“?

Meine Begleitung durch den Kurs ist zeitlich beschränkt. Ich werde in der FB-Gruppe nur bis Kursende aktiv sein.
„Life time access“ ist insofern gewährleistet, dass ihr die Videos auf euren Computer laden könnt. Ich weiss heute nicht, wie lange ich mein Vimeokonto anmieten werde. Gewiss ein paar Jahre, aber so ein ganzes Leben lang, das ist schon eine verdammt lange Zeit.

Sind es abgeschlossene oder aufeinander aufbauende Module?

Ich möchte die Teilnehmer durch einen Wachstumsprozess führen. Ich habe versucht, diesbezüglich eine Struktur zu bauen, die einerseits inhaltlich immer weiter in die Tiefe geht, und andrerseits künstlerisch immer herausfordernder wird.
Insofern erscheint es mir sinnvoll, Schritt für Schritt durch den Prozess zu gehen.

Allerdings sind die Module grösstenteils unabhängig voneinander, ausser ich erwähne es extra.
Vielleicht ist es hilfreich, meine Arbeitsweise zu kennen:
Ich stosse an, ich öffne Räume, in denen Menschen dann mit einem Thema schwanger gehen können. Das zu verstehen, ist grundlegend.
Ich stelle also keine Aufgaben, die abgearbeitet werden müssen, sondern ich lade ein, einen Raum zu betreten, der Gärung zulässt. Das hat zur Folge, dass beispielsweise unsere Wahrnehmung im Alltag sich ändert. Wir achten auf andere Dinge, wir sehen aufmerksamer hin.
Und mit dieser veränderten Wahrnehmung arbeiten wir.

Was passiert, wenn ich bei einer Lektion aussetze? Verpasse ich dann den Anschluss?

Es geht um deinen individuellen Prozess innerhalb eines Kollektivs. Jedenfalls für diejenigen, die sich in die FB-Gruppe begeben wollen. Nicht jeder ist auf FB und der Kurs ist genauso gut machbar für jemanden, der nicht von der Gruppe profitieren möchte.

Durch das Kollektiv werden wir mit durch den Prozess getragen, auch wenn wir selbst einmal aussetzen. Die Arbeit der Anderen wird trotzdem etwas bewegen, wenn wir uns für sie interessieren.
Das ist mit ein Grund, warum ich Gruppenprozesse schätze. Jeder arbeitet für sich und für alle. Wir lernen durch unser Tun und genauso durch das Tun der Anderen.

Insofern, nein, du wirst den Anschluss nicht verpassen. Ich hoffe allerdings, dass die Kraft der Gruppe dich dazu inspiriert und motiviert, dann doch in jedes Modul hineinzuschnuppern.

Gruppe und Unterstützung

Können wir die Werke in der Gruppe diskutieren?

Ich bitte darum.

Gibt es live Einschaltungen?

Ja, es gibt in der geschlossenen FB-Gruppe regelmässig Live-Schaltungen mit mir.
Es ist mir wichtig, den spürbaren Kontakt zur Gruppe zu halten. Ich greife in meinen Live-Videos beispielsweise akute Gruppenthemen auf oder lade auch zu konkreten Lehreinheiten ein.
Ich hatte im ersten Durchlauf der Wilden Weiber 3 Live-Videos geplant, es wurden weit über 20. Der Kontakt und Austausch mit mir ist also intensiv.

Was mache ich, wenn der Prozess etwas in mir aufbricht und ich Hilfe brauche?

Zum einen gibt es eine geschlossene FB-Gruppe, in der sich jede offen mitteilen kann. Ich werde auf einen achtsamen und unterstützenden Umgangston achten und diesbezüglich auch streng sein.
Ich bin in der Gruppe über die gesamte Kursdauer ansprechbar und präsent.
Sollte darüber hinaus eine individuelle Unterstützung notwendig sein, so werden wir eine Lösung finden. Es gibt in meinem Netzwerk mehrere Menschenarbeiter, die meine Arbeit bereits kennen und auf die ich gerne verweise.

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