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etwas stirbt

Etwas stirbt. Wir können nicht unser gesamtes Leben auf den Kopf stellen und gleichzeitig an Allem festhalten.An dem, was uns ausmacht. Oder an dem, was wir gewöhnt sind. Etwas stirbt. Vielleicht ist es dieses unterbewusste Wissen, was Menschen davon abhält, in die Veränderung zu gehen…? Etwas stirbt. Und das Gestorbene müssen wir hinter uns lassen.Es ist wie die Schlange, dieweiterlesenetwas stirbt

philosophie

Sie möchten an Ihrer Kreativität und Ausdruckskraft arbeiten?Sie sind bereit, ihre gewohnten Wege neu auszuleuchten und auch mal nach rechts und links in die unbekannte Wildnis zu schnuppern? Ich arbeite mit Menschen an ihrem kreativen Potential. Was bedeutet das?Ich nutze meine Stimmarbeit und Bühnenerfahrung, sowie meinen Lebensweg, der immer von sozialem Engagement begleitet war, als Werkzeug, um Menschen meine Lebensphilosophieweiterlesenphilosophie

schwarz

Schwarz ist die Farbe der Sichtbarkeit, wage ich zu sagen.Nicht umsonst sind Wände, Decke und Boden der Theaterbühne schwarz gestrichen. Das Auge des Betrachters ruht.Und mit ihm sein Geist.Und mit ihm sein Körper und sein Gefühl. Er ist da.Einfach präsent.Bereit. Schwarz ist die Farbe meiner Kleider, wenn ich lehre.Und schwarz wünsche ich mir die Kleider meiner Schüler.Warum? Wir schmücken uns gerne.Auchweiterlesenschwarz

salonpudel und strassenköter

Salonpudel und Strassenköter(Obacht Fäkalsprache. Zarte Seelen bitte ich um Abstinenz.) Ich ecke an.Menschen stören sich nicht an meinen Gedanken, sondern an meinen Fingernägeln, meinen Haaren, meinem Gesicht, meiner Stimme, meinen Handbewegungen, meinem Blick, meinem Kiefer, meinem Atem und sie teilen mir ihr Leiden diesbezüglich mit. Sogar meine Möse beschäftigt manch einen. Menschen wollen nicht mein Denken diskutieren, dafür aber meinenweiterlesensalonpudel und strassenköter

schwanger kommt keiner ums gebären rum…

Schwanger kommt keiner ums Gebären rum… Ich kam 1996 schwanger nach Frankreich. Fünfter Monat. So fing mein Leben in Paris an. Frankreich ist hochmedikalisiert. Ich selbst hatte gerade drei Jahre im Tessin in einem Dorf gelebt, nur auf mich und meinen Körper gehört, und mich mit Kräutern gepflegt, wenn es denn notwendig war. Ich suchte nach etwas, was mich wenigstensweiterlesenschwanger kommt keiner ums gebären rum…

drei jahre psychiatrie…

Ehe ich 2016 meine Schreinerlehre begann, habe ich drei Jahre in der Psychiatrie gearbeitet. Als Pfleger, als Begleiter, als Erzieher. Die frz Terminologien entsprechen nicht den deutschen, ebensowenig das System an sich. Unsere Institution wurde 1987 gegründet, initiiert von Eltern mit schwer autistischen Söhnen und Töchtern und motivierten Sozialarbeitern und Handwerkern. Ihr Sitz ist tief in den Cevennen, am Randeweiterlesendrei jahre psychiatrie…

lüge nicht…

Lüge nicht, sondern arbeite mit dem, was du bist. Vielleicht ist das eine sonderbare Haltung für einen Schauspieler, denn wir könnten meinen, dass auf der Bühne alles Lüge ist.Doch nein, dem ist nicht unbedingt so. Es gibt viele unterschiedliche Methoden, wie Schauspieler an ihrer Rolle arbeiten. Manche kommen von der psychologischen Analyse, andere basieren auf dem Körper, wieder andere suchenweiterlesenlüge nicht…

der narr

Er wird belächelt in unserer Welt. Schon immer war das so. Selbst im Milieu der Theatermenschen gehört er zu denen, die eher belächelt werden. Er ist Unterschicht. Immer. Und genau das ist die Quelle seiner Stärke. Der Narr steht ganz unten in jeder Hierarchie. Schauen wir uns wieder die alten Meister an. Chaplin, Keaton, Laurel and Hardy… immer spielten sieweiterlesender narr