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Fleischlebenkurse

Ich arbeite mit Ausdruck.

Ausdruck ist der innere Eindruck, der sich nach aussen in die Welt drückt.
Ausdruck ist unvermeidbar.
Mit dem Ausdruck ist es wie mit der Kommunikation:
„Wir können nicht nicht kommunizieren.“ ( Paul Watzlawick)
So können wir uns auch nicht nicht ausdrücken.
Denn selbst ein ausdrucksloser Gesichtsausdruck ist bereits ein Ausdruck.
Ich arbeite also mit allem was ist. Und so wie es ist.
Das ist die Grundlage.

Meine Arbeit findet auf körperlicher und psychisch-emotionaler Ebene statt.
Körper, Emotion und Geist in Einklang zu bringen, verstehe ich als Dreieinigkeit.
In dieser Dreieinigkeit zu leben ist für mich gelebte Spiritualität.
Mein spirituelles Weltbild ist somit konkret und in der Erde verankert.

Meine Kurse basieren auf vier Pfeilern:
Körper
Stimme
Bühnenarbeit
Werk

In meinen Kursen kommen immer alle vier Pfeiler zu tragen, da mein persönlicher Ausdruck auf ihnen gründet. Allerdings steht je nach Kurs der eine oder andere Pfeiler im Vordergrund.

Basiskurs

Im Basiskurs stehen Körper und Stimme im Vordergrund.
Er ist eine intensive Forschungsreise in sich selbst.
Unsere Stimme ist der unmittelbarste Ausdruck, den wir haben. Sie ist unverfälscht und daher wie ein offenes Buch, dessen Sprache wir im Basiskurs zu lesen lernen.

Wir arbeiten an:
Aufrichtung – Achse – Atem
Schmerz als Wegweiser
Körper – Bewusstsein – Bewegung
Verankerung der Lebenskraft im Becken
Raum – Klang – Stimme – Gesang

Ich biete einen Raum fürs Verwerken der Eindrücke und des Erlebens an, der bei Interesse genutzt werden kann. Ich selbst halte es für wertvoll, die Arbeit durch Werken visuell in sich zu festigen. Allerdings leite ich dieses Verwerken in diesem Kurs nicht an, sondern stelle lediglich das Material zur Verfügung.

Arbeitskleidung bitte schwarz und bequem.

Der Narr, das Luder und der Schuft

Hier steht die Bühnenarbeit im Vordergrund.
Wir nähern uns dem Narren an. Oder um es in geläufiger Sprache zu sagen: dem Clown.

Ich kann Bühnenarbeit nicht von Stimm- und Körperarbeit trennen, doch in diesem Kurs werden wir in erster Linie Übungen machen, um warm, offen und geschmeidig zu werden. Sie dienen als Vorbereitung für das Bühnenspiel und nicht vordergründig der Selbsterforschung.
Auf der Bühne arbeiten wir mit Theaterimprovisation.

Unserem Narren auf die Spur kommen, bedeutet, sich unserer Lächerlichkeit annehmen. Der Narr steht ganz unten in der gesellschaftlichen Hierarchie, hat keinen Status, und somit nichts zu verlieren. Er ist frei.
Er betrachtet die Welt mit Staunen und kindlicher Naivität. Er spielt. Gut oder böse – er hat keine Schranken, da er keine Wertung hat. Deshalb nenne ich im Titel auch das Luder und den Schuft.
In dieser Arbeit geht es darum, unsere gesellschaftlichen Panzer zu sprengen und uns selbst Kopf zu stellen. Oder unseren Kopf abzustellen.
Der Narr fühlt und lebt in seinem Körper. Er ist keine Idee von irgendwas. Auch hat er keine Idee von irgendwas.
Auch wenn der Narr eine Maske ist, so ist er uns selbst doch am nächsten. Wir werden hier keine vorgegebene Bühnenfigur interpretieren, sondern nach unseren eigenen Schwächen suchen und diese glorreich auf die Bühne bringen.

Auch hier kann das eigenständige Werken ein gutes Mittel sein, um die Spurensuche nach der eigenen Komik und Poesie festzuhalten.

Arbeitskleidung bitte schwarz und bequem.
Zusätzlich bitte ich um Requisiten und Kostümelemente, die der Bühnenfigur hilfreich sein könnten.
Beispiele:
Brille, Handtasche, Halstuch, Krawatte, Hut, Schuhe…
Zu enge oder zu weite Kleidung, schräge Muster, ein Höschen als närrische Unterhose… Narrenarbeit ist immer auch eine Arbeit mit unserer Scham. Es ist wichtig, dass nie die Privatkleidung des Menschen im Bühnenspiel sichtbar wird. Ein Narr hebt auch gerne mal sein Röckchen oder zieht sich die Hose runter. Deswegen braucht es eine offizielle Unterhose.
Achja, und nicht vergessen:
eine rote Nase!

Generell gilt:
Nichts muss zusammenpassen!

Ganz wichtig: bitte benutzt nicht eure eigenen Klamotten. Also nichts, was ihr in eurem Alltag tragen würdet. Der Narr ist eine Maske und braucht deshalb eine klare Trennung von uns als Mensch.

Werken

Bei diesen Kursen steht das Werken im Vordergrund.
Auch hier werden wir Körper- und Stimmarbeit machen, jedoch nur um mit uns in Kontakt zu kommen, den Kopf beiseite zu lassen und den Boden für das Werken mit unseren Händen zu bereiten.

Hier ist mir die Farbe der Arbeitskleidung egal. Bequem sollte sie sein. Und bedenkt, dass sie schmutzig werden kann.

Termine und Preise 2023

In Bearbeitung.


Praktische Infos

Alles was Anreise, Kost und Logis betrifft, findet ihr hier: **klick**.


Teilnehmerstimmen


Das Basissemiar bei Mirjana Petricevic ist voller kreativer Einladungen, sich selbst ganz nah werden zu können.
Eine Selbsterforschung über den eigenen Körper, welcher als Eindruck und Ausdrucksmittel für das-was-ist gesehen wird.
Mirjanas Achtsamkeit für das im Körper verankerte, ihre tiefe Empathie und ihr geschulter „Röntgenblick“, lassen den Körper, die Stimme und deren Intention lesen und dolmetschen, sodass vieles erkannt, gesehen, angenommen und gewandelt werden kann.

Es ist eine Gruppenarbeit an der Basis, an unserem Selbst und Fremdbild.
Jeder, der den Mut und die Entdeckerfreude ausleben mag, wird mit Mirjanas tiefgreifender Begleitung ganz bestimmt eine berührende und nachhaltige Freude erleben.
Trau dich – es lohnt sich! 

°○°○°○°○°

Vielen, vielen herzlichen Dank für die so wunderbare warmherzige Begleitung 🙏 sowie die geschmacks & abwechslungsreiche, stärkende kulinarische Jean-Louis-Gaumenreise. 
Ihr und eure tierischen Begleiter seid wunderbar!!

(Joanna Maria)



Kosten und Nutzen.
Was ist der Wert?
Was bin ich wert?
Bin ich es wert?
Bin ich es mir wert?
Ich bin es mir wert!

Im August 2022 habe ich fünf Tage in Slawonien verbracht, bei Mirjana und ihrem Mann Jean-Louis. Der Fleischlebenkurs hieß „Stimme und Sinne“ und so ging es auch los. Atmen, Tönen, Spüren.
Sehr schnell kam ich aber wieder bei meinen alt bekannten Themen an, die ich schon im vorangegangenen Online- Kurs bei Mirjana aufspüren und bearbeiten konnte.
Jetzt in der Körperarbeit, zusammen mit fünf anderen wundervollen Frauen, konnte ich an meine „wunden“ Punkte noch einmal anders herantreten.
Das tat gut.
Zurück im Alltag kann ich auf vieles davon zurückgreifen. Mein Weg ist noch nicht zu Ende, aber es fügen und verinnerlichen sich immer mehr Erkenntnisse.

Dank dir sehr, liebe Mirjana, für deine Präsenz und deinen Blick.
Und euch beiden für eure herzliche Gastfreundschaft in eurem schönen Haus.
Nicht zu vergessen die gemeinsamen Mahlzeiten, bei denen wir so unfassbar lecker von J-L bekocht wurden.

(Janina)